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KUNSTSTOFF: Aus den Augen, in den Sinn

In Konstanz finden sich über 100 Kunstwerke im öffentlichen Raum, mal exponiert auf den großen Plätzen, mal verborgen in Altstadtgassen oder an Hausfassaden. Die meisten dieser Kunstwerke nehmen wir im Alltag kaum wahr. Mit KUNSTSTOFF wollen wir das ändern.





Verhüllung: die KUNSTSTOFF-Galerie

 

Bis Ostern haben wir 13 Kunstwerke in der Konstanzer Altstadt verhüllt. Aus den Augen, in den Sinn - so lässt sich unser Versuch auf den Punkt bringen, den Kunstwerken mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Die Idee haben wir mit der Kommunikationsagentur „Die Regionauten" und dem Bühnen- und Kostümbildner Joachim Steiner entwickelt.

 

Von der illegalen Verhüllung der Imperia im vergangenen Herbst distanzieren wir uns klar: Wir arbeiten schon seit 2016 an unserem Konzept und es geht uns nicht um platte Provokation. Vielmehr wollen wir eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Frage, welchen Wert Kunst im öffentlichen Raum hat, wie die Stadt mit Kunst-Geschenken umgehen soll oder ob manches Werk vielleicht auch fehl am Patz ist.

 

Bei der Auswahl der Kunstwerke haben wir verschiedene Aspekte berücksichtigt: Um Sichtbarkeit zu erzielen, ist die Aktion auf die Altstadt begrenzt. Gleichzeitig wollten wir verschiedene Themen und Entstehungszeiten berücksichtigen. Und schließlich mussten wir ganz praktische Dinge berücksichtigen, zum Beispiel, wer Eigentümer ist und ob sich eine Verhüllung technisch umsetzen lässt.


KUNSTSTOFF:

WER BIN ICH? Ein Kunstwerk stellt sich vor

„Hinter jedem Kunststoff steckt ein Kunstwerk.
Ich bin eines davon. 1986 hat mich der Künstler Burkhar
d Beyerle als sechs Meter hohe Säule aus Gebrauchsgegenständen geschaffen.
Das Besonder e an mir ist, dass ich nicht
nur Kunstwerk bin, sondern auch Wegweiser.

Wirklich wegweisend war diese 8.000 DM teure Idee der „Verkehrszeichen-Kunst" wohl nicht:
Warum bin ich bis heute deutschlandweit das einzige
Werk meiner Art geblieben?
Findet mich denn keiner schön?

Weißt du, wer ich bin? Dann finde mich in der Stadt oder hier.


Die Karte mit allen Verhüllungen:



Enthüllung: die KUNSTSTOFF-Show

In der ultimativ unterhaltsam-informativen Casting-Show machen wir uns auf die Suche nach dem beliebtesten Konstanzer Kunstwerk im öffentlichen Raum. Vier Kunststoff-Coaches wollen ihr Kunstobjekt zum Sieg führen - und haben dafür viel Sachverstand, überzeugende Argumente und guten Geschmack auf ihrer Seite. Doch welches Kunstwerk gewinnt, entscheidet einzig und allein das Publikum!

Donnerstag, 12. April, 19 Uhr, Wolkenstein-Saal, Eintritt frei


KUNSTSTOFF: Stadtführungen zu Kunst im öffentlichen Raum

Konstanz, 23. März 2018


+++ Seit Mitte Februar läuft in Konstanz die Aktion KUNSTSTOFF, die mit Verhüllungen in pinkem Stoff eine lebendige Diskussion über Kunst im öffentlichen Raum angestoßen hat. Aufgrund der Resonanz in den regionalen Medien, Sozialen Netzwerken und auf der Straße bietet das Kulturamt jetzt drei kostenlose Stadtführungen an: Während des einstündigen Rundgangs verrät die Historikerin und Mitarbeiterin des Rosgartenmuseums Ines Stadie spannende Hintergründe zur KUNSTSTOFF-Aktion und zeigt an einigen Beispielen, wie vielfältig die Werke in Konstanz sind, was sie zur Kunst macht und was sie uns auch heute noch zu sagen haben.


Mittwoch, 28. März, 17 Uhr / Samstag, 7. April, 17 Uhr / Sonntag, 8. April, 15 Uhr / Treffpunkt am Kaiserbrunnen auf der Markstätte / Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung / www.konstanz.de/kunststoff

 

 


Den Flyer zum Projekt gibt es hier:



Kunst im öffentlichen Raum

  

Hier sind die Kunstwerke im öffentlichen Raum nach Stadtteilen aufgelistet. Einen Katalog gibt es im Kulturamt (Schutzgebühr 2,50 €).


Pressespiegel:

Konstanzer Anzeiger (21.02.2018) [PDF, 411 kb]

„Warum steht das denn hier?“




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